Geschichte


Vom Hammer- zum Sägewerk

 

1756      Rauch gründet den oberen  Hammer  (heute Kurtz), nachdem er bereits  1745 den unteren Hammer von Haffner übernommen hat (1727 von Hafner gegründet)

1806      Aschbach hat 19 Häuser mit 36 Familien und 256 kath. Einwohnern

1810      Johann Philipp Kurtz (1. Generation)(geb.21.11.1784) aus Michelstadt heiratet am 1.12.1810 die Tochter des Hammerherrn Philipp Rauch

1812      in Aschbach gibt es 8 Höfe, 19 Häuser und 171 Seelen

1829      Aschbach hat 31 Häuser mit 232 Einwohnern von denen sind 6 lutherisch und 17 reformiert, sonst katholisch

1832      Johann Georg Kurtz( Bruder des Johann Philipp,) 1.7.1786-4.7.1875, errichtet den oberen Hammer neu

1854      Aschbach hat 402 Einwohner, eine Streichzündholzfabrik, eine Mahlmühle und zwei Eisenhämmer

1860      um diese Zeit wurde mit der Herstellung von Wagenachsen begonnen

1870      nach dem Krieg 1870/71 fingen schwierige Zeiten für die Eisenhämmer an, auch wegen zunehmender Industriealisierung, ein zweites Standbein entstand

1883      Georg Adam Nikolaus  Kurtz (2. Generation) geb.26.6.1851 gründet beim Hammer ein kleines Sägewerk

1920      -er Jahren der Betrieb beginnt mit seiner Kistenproduktion

Georg Nikolaus Kurtz,(1851-1922) mit Sohn Philipp (1887-1964)

Georg Nikolaus Kurtz,(1851-1922) mit Sohn Philipp (1887-1964)

Holztransport

Holztransport

Unterer Hammer 2Altes Hammerwerk in Aktion 

Eigene Energieerzeugung-Dampfkessel Baujahr 1936

Eigene Energieerzeugung, Dampfkessel Baujahr 1936

1922      die Brüder Gustav ,27.5.1882-19.12.1953 und Johann Philipp Kurtz 16.3.1887-1964 (3. Generation) übernehmen den Aschbacher Hammer

1923      am 1.12. elektrischen Strom in Aschbach

1923      eine Achsendreherei wird eingerichtet, mit Aschsendrehbänken, Bohrmaschinen und Hilfsdrehbänken, es sind 3 Dreher, 3 Schmiede und 2 Hilfsarbeiter beschäftigt, am einem Tag werden 40-50 Achsen hergestellt.

1925      der alte Wasserbau wird abgerissen und durch einen neuen Betonbau ersetzt, der über die 3 Wasserräder hinweggeht

1925-1930 Vergrößerung des Sägewerkes und Anschaffung einer Dampfmaschine

1930-1935 die alten Schwanzhämmer werden durch moderne Luftdruckhämmer ersetzt

1948      die Firma beschäftigt 36 Arbeiter,  Stilllegung der altern Schwanzhämmer

1950      Straßenbeleuchtung im ganzen oberen Teil in Aschbach

1954      Günther Kurtz (4. Generation) 24.11.1931-19.11.1996, übernimmt mit den Aschbacher Hammer, seine Cousine Elisabeth, nach deren Vaters Tod Johann Philipp 1964, tritt mit ein

1967      Konkurs Firma Koch

1970      die Produktion von Holzpaletten, in den 50-er Jahren gestartet, erlebt in den 70-er bis 80-er Jahren ihren Höhepunkt, Schnittholzverkauf mit der heimischen Weymouthskiefer

1984      Sprengung des Schornstein der ehem. Firma Koch

1986      Verlagerung der Produktpalette im Schnittholzbereich auf verschiedene heimische Laubhölzer

1987      Fertigstellung des neuen Sägewerkes

1996      Reinhard Kurtz (5.Generation)geb.20.07.1964, übernimmt die Firma Kurtz

1997      neue Trockenkammern für das Schnittholz

2003      neue Kesselanlage

2004      neue Vakuumtrockenkammern um schneller auf Kundenbestellungen reagieren zu können

2008      neue Zuschnittanlage um individuelle Holzzuschnitte zu produzieren

2010      neue Photovoltaikanlage wird in Betrieb genommen

2016      die alte Gattersäge wird durch eine moderne Bandsäge  ersetzt 

Richtfest von der neuen GatterhalleRichtfest der neuen Gatterhalle

 

Rade und Petar beim Palettennageln in den 90-er JahrenRade und Petar beim Palettennageln in den 90-er Jahren